Rückblick DTM 2016

2016-10-16 16:30:00

TRAURIGER SIEGER GRATULIERT WITTMANN ZUM TITEL

Quelle: DTM

Ein glücklicher Vierter und ein betrübter Sieger umarmten sich nach dem DTM-Finale auf dem Hockenheimring und zollten sich gegenseitig ihren Respekt. Das letzte Rennwochenende der DTM-Saison 2016 ließ keine Wünsche offen. Insgesamt 142.000 Fans strömten an die Strecke und wurden Zeuge zweier dramatischer, turbulenter Rennen und einem Titelkampf, der an Spannung kaum zu überbieten war. Am Sonntagabend, nach 18 Läufen, nahm ein strahlender Marco Wittmann die Trophäe des Champions entgegen. „Mein zweiter DTM-Titel – einfach unglaublich. Im Jahr 2014 waren wir sehr dominant, in diesem Jahr musste ich verdammt hart kämpfen. Ein absolutes Wahnsinns-Jahr“, sagte der sichtlich erschöpfte Wittmann.

Der BMW-Pilot rettete vier Punkte auf seinen Rivalen Edoardo Mortara ins Ziel, mit dem er sich im letzten Lauf des Jahres einen direkten Schlagabtausch lieferte. Mortara absolvierte den Höllenritt, den er am Tag zuvor versprach. In seinem Audi RS 5 DTM zeigte er einmal mehr ein spektakuläres Rennen, eroberte im Duell gegen Wittmann nach sechs Runden die Führung und gab diese bis zur feuerwerksumsäumten Zieldurchfahrt nicht mehr ab. Dass sein fünfter Saisonsieg jedoch nicht zum Titel reichte, lag unter anderem auch daran, dass kein anderer Audi-Fahrer vorne mithalten konnte, um Wittmann im heutigen Rennen Punkte abzunehmen. „Ich bin einfach nur enttäuscht und traurig“, so Mortara. „Es gab einige unglückliche Situationen in diesem Jahr, die mich den Titel gekostet haben. Jetzt muss ich damit Leben.“

Wie schon am Samstag lieferten sich die beiden Titelaspiranten auf dem Hockenheimring einen dramatischen Schlagabtausch. Mortara erwischte einen schlechten Start, fiel auf den ersten Metern hinter Robert Wickens auf Platz sieben zurück, setzte dann aber sofort alles auf eine Karte und zog an Wickens und Maxime Martin für Platz fünf vorbei. Wittmanns Start verlief wesentlich besser. Als Dritter, vor Markenkollege Tom Blomqvist, erreichte er erstmals die Start-Ziel-Gerade. Doch der Puffer zwischen ihm und seinem Rivalen war bereits in der zweiten Runde Geschichte. Mortara ging in der Spitzkehre am Briten vorbei und nahm den Gesamtführenden ins Visier.

An der Spitze tat Gary Paffett das gleiche mit António Félix da Costa. Der Portugiese hatte seine Pole-Position gegen den Briten verteidigt, geriet aber immer mehr unter Druck. In der vierten Runde wollte Paffett zu viel und touchierte den BMW am Heck. Félix da Costa drehte sich von der Strecke, Paffett kassierte für sein Manöver eine Drive-Through-Strafe – plötzlich führten die beiden Titelrivalen das Rennen an. Nach sechs Runden setzte Mortara die entscheidende Attacke, zog an Wittmann nach der Spitzkehre vorbei und baute seinen Vorsprung sukzessive aus. „Es war wie im Krieg da draußen. Bei meinem Überholmanöver mit Tom kam es zu einigen, aus meiner Sicht unnötigen, Berührungen“, schildert Mortara den Verlauf seiner ersten Runden.

Im Schatten der beiden Titelaspiranten erwischten auch Christian Vietoris und Paul Di Resta einen hervorragenden Start ins Rennen. Nach Startplatz 18 fand sich der Schotte in der fünften Runde auf dem achten Platz wider, Vietoris hatte sich derweil vom neunten auf den vierten Platz verbessert. Beide Mercedes-AMG-Piloten wurden früh zum Boxenstopp gerufen – die Strategie zahlte sich aus. Als alle Piloten ihre Stopps absolvierten hatten, drehten Vietoris und Di Rasta vor Witmann auf den Plätzen zwei und drei ihre Runden und erreichten auf diesen Positionen auch das Ziel. „Nach unserem guten Start in die Saison, dem leider einige Enttäuschungen folgten, ist das ein sehr schöner Ausklang“, freute sich Vietoris, der bei der Siegerehrung am enthusiastischsten feierte. „Nach Startplatz 18 habe ich nie und nimmer mit so einem Ergebnis gerechnet. Schön, dass es so gut gelaufen ist. Das gibt Selbstvertrauen für das kommende Jahr“, sagte Di Resta.

Nach 28 Runden hatte sich Blomqvist hinter Wittmann zurückfallen lassen, um ihn zum vierten Platz zu verhelfen. Genau diese Schützenhilfe hätte durch Mortaras Markenkollegen erschwert werden können – schließlich hätte ein sechster Platz Wittmanns den Verlust der Gesamtführung bedeutet. Audi-Piloten waren jedoch weit und breit nicht zu sehen. Nach völlig verkorstem Qualifying startete der beste Audi hinter Mortara, Jamie Green, von Rang zehn, während BMW mit fünf Fahrzeugen aus den ersten vier Startreihen das Rennen aufnahm. Eine Situation, die sich auch während des Rennens nicht änderte: Green erreichte das Ziel als Achter. Da war es für Mortara und Audi nur ein schwacher Trost, dass sowohl der Hersteller- als auch der Teamtitel mit dem Audi Sport Team Abt Sportsline nach Ingolstadt gehen. Wittmann hingegen, will es bei seiner Titelparty auf dem Hockenheimring mächtig krachen lassen. „Heute Abend wird ordentlich gefeiert. Dass unsere Hospi den Abend überlebt, kann ich nicht versprechen!“

 

Quelle: DTM 

 

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Bildquelle: DTM
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Attraktiver Auftakt – DTM setzt in Hockenheim erste Duftmarke

 

Hier nimmt alles seinen Anfang – und findet nach 18 Rennen sein Ende. Zwischen dem 6. und 8. Mai dröhnen die Motoren der DTM-Boliden am Hockenheimring erstmals im Jahr 2016 wieder durchs Rund. Die Auftakt-Veranstaltung zur Saison 2016 hat es in sich. An drei Tagen wird alles geboten, was das Motorsport-Herz begehrt. Das erste Kräftemessen der 24 DTM-Piloten darf mit großer Spannung erwartet werden. Im Motodrom setzten Audi, BMW und Mercedes-Benz in zwei Rennen ihre ersten Duftmarken. Im Rahmenprogramm geht es teils wild zu: Wie bereits im Vorjahr verlangen die Streiter der Rallycross-Weltmeisterschaft auf einer speziell angelegten Strecke zwischen Sachs- und Südkurve ihren Autos alles ab – nur eine weitere von vielen Attraktionen, die das Auftaktwochenende der DTM-Saison 2016 für die Zuschauer bereit hält.

 

Im Vorjahr feierte Audi einen beeindruckenden Saisonstart: Jamie Green siegte am Samstag, Mattias Ekström am Sonntag. Und doch treten der Hersteller und seine Piloten in der kommenden Saison an, um Revanche zu nehmen. Revanche im Kampf um die Trophäe des Champions, die Mercedes-Benz-Fahrer Pascal Wehrlein am Ende in die Höhe stemmte. Revanche in der Hersteller-Wertung, die letztlich an BMW ging. Wenn die Startampel auf dem Hockenheimring das erste Mal erlischt, sind packende Duelle vorprogrammiert. Die Fans dürfen sich auf zwei Qualifyings und zwei Rennen der Extraklasse freuen. Zeit zum Luftholen bleibt an diesem Wochenende kaum: Autogrammstunden, Konzerte bei der ARD-Chartshow, der Pitwalk und die besondere Atmosphäre des Fahrerlagers ziehen die Massen an.

 

Auch auf der Strecke ist für jede Menge Abwechslung gesorgt. Die Rallycross-Piloten werden mit ihren direkten Duellen auf Asphalt und Schotter für ein Spektakel sorgen – atemberaubende Manöver sind hier garantiert. Im Fahrerfeld ein echter Superstar der Motorsport-Szene: der US-Amerikaner Ken Block, der mit seinen besonderen Videos im Internet Millionen Fans verzückt hat und nun sein Können erstmals in einer kompletten Rennserie unter Bewies stellen möchte. Wie im Vorjahr werden zudem erneut der Audi Sport TT-Cup und der Porsche Carrera-Cup Deutschland für beste Unterhaltung sorgen.  Der DTM-Auftakt ist prall gefüllt mit Attraktionen – ein Wochenende, das sich Motorsport-Fans auf keinen Fall entgehen lassen sollten.

 

(Quelle: DTM)